Vor drei Jahren begann der völkerrechtswidrige Angriffskrieg auf die Ukraine. Ein trauriger Jahrestag, der uns einmal mehr vor Augen führt, wie dringend unsere Solidarität und Unterstützung weiterhin gebraucht werden. Deshalb möchte ich heute nochmals meine dritte Reise in das Kriegsgebiet im Süden der Ukraine und die Solidaritätspartnerschaft der Ermstal-Gemeinden in den Mittelpunkt rücken.
Im Herbst 2024 war ich wieder mit der engagierten Hilfsorganisation „Ermstal hilft“ unterwegs, die in der Südukraine großartige Arbeit leistet. Auch diese Reise hat mir gezeigt, wie essenziell echte Solidarität ist – nicht als symbolischer Akt, sondern als gelebte Unterstützung. Ein besonderer Moment dieser Reise war der Festakt in Arzys, bei dem die neu gegründete Solidaritätspartnerschaft mit den Gemeinden Metzingen, Dettingen und Urach gewürdigt wurde.
Mehr als Symbolik – konkrete Hilfe für die Ukraine
Diese Partnerschaft ist weit mehr als ein Zeichen der Verbundenheit. Sie hilft und unterstützt ganz konkret, unter anderem über Förderanträge, die finanzielle Mittel für notwendige Projekte bereitstellen. Denn die Situation in Arzys ist, wie in vielen Teilen der Ukraine, angespannt: Der Krieg bindet sämtliche Ressourcen, Geld für Infrastruktur und Daseinsvorsorge fehlt an allen Ecken und Enden. Hier setzt die Solidaritätspartnerschaft an – Hilfe zur Selbsthilfe, die direkt ankommt.
Die Idee für diese Partnerschaft stammt von „Ermstal hilft“, und ich freue mich, dass ich diese Initiative aktiv unterstützen konnte. Die Koordination übernimmt Holger Weiblen, der mit großem Engagement daran arbeitet, dass Projekte vor Ort umgesetzt werden. Das erste konkrete Projekt war die Lieferung einer Wasseraufbereitungsanlage, die dringend benötigt wurde, denn in vielen Regionen ist die Trinkwasserversorgung katastrophal.
Solidarität heißt handeln!
Diese Partnerschaft zeigt: Wir lassen die Menschen in der Ukraine nicht allein. Gerade in Zeiten, in denen sich die Welt durch den neuen amerikanischen Präsidenten verändert und die Gefahr droht, dass die Unterstützung für die Ukraine nachlässt, ist es umso wichtiger, dass wir als Zivilgesellschaft Verantwortung übernehmen. Solidarität ist keine Frage von Symbolen – sie zeigt sich im konkreten Handeln. Deshalb danke ich den engagierten Menschen in Metzingen, Dettingen und Urach, die diesen Weg mitgehen und insbesondere „Ermstal hilft“.
#StandWithUkraine